Parallel fanden bereits die ersten Begegnungen um den namengebenden „Hackenheim“-Pokal statt, der bis vor 20 Jahren eigentlich der „Herren-Doppel-Pokal“ war. Dem allgemein gültigen TT-Reglement und den rückläufigen Starterzahlen geschuldet, werden bei dieser Doppelrunde nun alle Anwesenden rein nach der Spielstärke sortiert, so dass einem „starken“ Spieler ein „schwacher“ zugelost wird. Aus der Vierer-Gruppe setzte sich das Duo Alina Steinmetz/Sebastian Lagershausen klar durch, gefolgt vom von Alina als „gefährlich“ eingestuften, da seit Jahrzehnten eingespieltem Mixed Lutz Peters/Petra Kuhn. Anita Haut/Gabriel Becker belegten Rang drei, das einzige „echte“ Herrendoppel Manfred Becker/Stefan Sommer Rang vier.

In der Dreiergruppe lautete die Reihenfolge Marco Peters/Lisa Napieralla vor Jörg Zupke/Ralf Kellner und Frank Nolte/Stefan Schröder. Nun trafen die Qualifizierten vier Paare „über Kreuz“ aufeinander und im Finale standen sich dann auch die rein rechnerisch Besten mit Marco Peters/Lisa Napieralla und Sebastian Lagershausen/Alina Steinmetz gegenüber. Da im Finale die sonst defensiv spielende Alina ebenfalls angriff und punktete und bei Lisa etwas der Faden gerissen war, konnten sich Steinmetz/Lagershausen glatt mit drei Sätzen durchsetzen, so dass auch den Hackenheim-Pokal ein „gemischtes Doppel“ erhielt.

Von den 10 Herren ergatterten Jörg Zupke (Petra Kuhn), Ralf Kellner (Anita Haut), Manfred Becker (Alina Steinmetz) und Stefan Schröder (Lisa Napieralla) per Los je eine „Dame“, wobei einzig das Duo Schröder/Napieralla im Punktspielbetrieb schon mal gemeinsam am Tisch stand. Mit Siegen über Steinmetz/Becker und Kuhn/Zupke krönten sich die beiden zu den neuen Titelträgern, wobei das „Fässchen“ bei der Siegerehrung durch Sportwart Frank Nolte erst versehentlich bei Kuhn/Zupke landete, die es jedoch – ehrlich währt am längsten – grinsend den Siegern weiterreichten. 

 Punktspielbetrieb

Zwei der drei bereits ausgetragenen Punktspielpartien fielen überraschend knapper aus, als die jeweilige Tabellensituation es  ließ. So mühte sich die 3. Jugend mit Ben Schweser, Juline Marwede, Michelle Podolski und Antonia Haut gegen den TV Bilshausen 3 mit 6:4 zum Erfolg, zwischenzeitlich lagen die Gäste sogar mit 3:4 vorn. Die letzten Einzel konnten jedoch alle von Juline, Michelle und Antonia gewonnen werden. Und auch die 6. Mannschaft mit Nico Beck, Lisa Napieralla, Thomas Röth und Michael Brakel geriet wider Erwarten bei Hattorf 4 mit 0:3 in Rückstand, bevor das Ergebnis auf 4:4 und 6:4 geschraubt werden konnte. Das Schlussdoppel Napieralla / Röth sicherte den doppelten Punkterfolg zum 7:5. Schon eher kalkulierbar war die 2:7 Niederlage der 8. Mannschaft gegen die Routiniers von Förste 5, wobei sowohl Daniel Duda als auch Sebastian Müller die gegnerische Nr. Zwei bezwingen konnten.