Einen „gebrauchten Tag“ erwischte die Landesliga-Damenmannschaft beim RSV Braunschweig. Nach dem guten Start mit 2:0 nach den Doppeln war der Faden erst einmal gerissen und die Gastgeberinnen gingen mit 3:2 in Führung, den Ausgleich erzielte Manuela Schwark. Da die nächsten Partien wieder recht klar an die Braunschweigerinnen gingen, gerieten die Herzbergerinnen erneut mit 6:3 ins Hintertreffen, Ronja Stein und Josefine Höche verkürzten auf 6:5. Zwei spannende Vier-Satz-Spiele von R. Stein und M. Schwark, die beide mit Niederlagen endeten, besiegelten die 5:8 Niederlage. Dennoch konnte der dritte Platz verteidigt werden und selbst wenn nach der letzten Partie gegen die immer noch ohne Punktverlust auf Rang eins stehenden Damen aus Ölsburg der Plätzetausch mit Sandkamp folgen würde, wäre es immer noch die beste Landesliga-Platzierung seit dem Eintritt in die Liga.

 Die erste Herrenmannschaft kann derzeit machen was sie will – sie wird das Pech an den Schlägern nicht los. In der Nicolaihalle trafen Philip Böttcher, Karsten Kühne, Jamie Joel Hampel, Michael Hartmann, Sebastian Lagershausen und Manuela Schwark auf die ebenfalls im „Keller“ der Bezirksliga positionierten Spieler vom TTC Pe-La-Ka. Zunächst konnten sich die eingespielten Doppel Kühne/Hartmann und Hampel/Lagershausen durchsetzen. Den erfreulichen Zwischenstand baute Philip Böttcher zum 3:1 aus, ab da begann jedoch das Drama. Sowohl Karsten Kühne als auch Michael Hartmann mussten nach je fünf Sätzen gratulieren, Sebastian Lagershausen konnte sich gegen die Nachwuchsspielerin von Pe-La-Ka problemlos durchsetzen zum 4:4. Im dritten Satz kippte parallel die Partie von M. Schwark beim 11:13, auch dieses Spiel fiel nach fünf Sätzen an die Gäste. Nach der Niederlage von Philip konnten Karsten Kühne und Jamie Joel Hampel Grün-Weiß wieder zum 6:6 ins Spiel bringen. Alle folgenden vier Spiele gingen erneut über die volle Distanz, wobei jedoch nur noch Manuela Schwark punkten konnte und auch das Schlussdoppel Kühne/Hartmann trotz 2:1 Satzführung letztlich wieder einmal das schlechtere Ende erwischte. Sechs Spiele nach fünf Sätzen zu verlieren ist schon mehr als Pech, so dass auch der erste Punktgewinn in der Bezirksliga weiterhin auf sich warten lässt.